Donnerstag, 29. Oktober 2009

une semaine avec deux exam


Bonsoir,

nach einigen Tagen Powerlearning und 2 Exams später sitze ich seit einer halben Stunde im Hostel in N I Z Z A und genieße mit Sina ein edles deutsches Hopfengetränk aus einem Alubecher mit Nippel für 1€ - trop stylé :D:D :D ...langsam versteh ich den Spruch "Leben wie Gott in Frankreich" :D :D:D morgen vllt. mehr für heute einfach nur glücklich und zufrieden. Santé!!!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Zack da war die Woche rum...


Bonjour mes amis,

joa also die Woche war rum wie nichts.
Montag: Gruppentreffen und Vorlesung
Dienstag: Gruppentreffen und VL
Mittwoch: Präsentation, neue Gruppenarbeit bekommen, schlechtes Wetter, abends Gruppenarbeit vorbereiten
Donnerstag: eine seeeeehr langweilige Vorlesung, eine ganz gute Vorlesung, neue Gruppenarbeit bekommen, abends Wein getrunken :)
Freitag: Gruppenarbeit, Abgabe Gruppenarbeit, kurze Einkaufs- und Putzpause, Gruppenarbeit, Lecker Flammkuchen essen und warten das noch jmd vorbei kommt. 21 Uhr, 25 Mann in der "Kneipe" Lustig :):):) Gegen 23 Uhr dann der Versuch in einen Club zu kommen...gegen 1.30 Uhr beschlossen nicht mehr draußen zu warten sondern einfach zu nem Partyboot zu gehen. Dort bis halb 4 Party :) Danke Frank fürs Heimbringen.

Samstag: Schlafen, Aufräumen (Die Blicke von meinen Mitbewohnern hätte man sehen müssen "Wieso räumt die schon gleich am nächsten Morgen nach der Party auf?") Bissl was getan, aber eher unmotiviert, dann versucht für Sandra ein Kleid zu finden. Hat leider nicht geklappt, dann wieder Flammkuchen gebacken und ne ganze Weile erzählt. Abends der Beschluss nicht mit meinen Mitbewohnern auf Party zu gehen, weil ich zum Sonntag ja was schaffen muss. 23 Uhr dann doch noch aufn Wein mit Anne zu Conny gefahren. Gegen 2 im Bett :) erfreulicherweise Zeitumstellung. Heute schon eine Präsentation beendet. Nun munter für Exams nächste Woche lernen und heut abend noch ne Gruppenarbeit für morgen vorbereiten. Abends kommen Sina und Frauke zum Nudeln essen und Gruppenarbeit machen vorbei. Hatte ich schon erwähnt, dass ich viele Gruppenarbeiten habe?
Aso Wetter hält sich so, ab und an Niesel. Die letzten 2 Tage wurde in der Ainaykirche ein Film gedreht :) :) :) vllt sieht man mich mal mit meinem Einkaufsbeutel :D :D :D
Schönen Sonntag :)


Montag, 19. Oktober 2009

Paris je t'aime :)

Nachdem vorletztes Wochenende meine Family da war und wir wieder die ganze Stadt unsicher gemacht haben, inklusive Rathaus und Kunstausstellung, beides sehr sehenswert :) und gelernt haben, dass man "Tripes" und hausgemachte Würstchen besser nicht isst, weil mit Inneren gefüllt, bin ich am Mittwoch mit Sina in aller Frühe (7.35 Uhr) mit dem TGV nach Paris gedüßt. Unglaublich wie lang ein Zug sein kann, krass wie schnell das Wetter von Sonnenschein auf totalen Nebel wechselt und komisch wie dünn besiedelt Frankreich zwischen den Städten ist. Gegen 10 Uhr waren wir dann in Paris, gegen 11.30 Uhr dann im Hôtel MIJE gleich hinter Notre Dame. Man hätte auch binnen 10 Minuten da sein können, aber wir dachten "hey wenn die Frauke sagt wir sollen den Zug nehmen, dann nehmen wir den" :p Nach erfolgreichem Check-In im Hôtel starteten wir dann gleich Richtung Eiffelturm. BÄM!!! Krass riesig der Gute. Natürlich hatten wir bestes Fotografierwetter. Einmal unterm Eiffelturm durchgelaufen und schon waren wir am Trocadero, von hier aus hatten wir eine noch bessere Sicht, nur ein Gebäude störte dieses Idyll - Montparnasse. Anschließend gings in Richtung Arc de Triomphe und da wir Europäer sind und unter 25 Jahren konnten wir da sogar gratis aufsteigen. Wahnsinns Aussicht. Auf der einen Seite Richtung Altstadt mit Louvre und auf der anderen Seite Richtung Bankenviertel La Defense. Die Champs-Elysées ist also eigentlich eine große Sichtachse zwischen Alt und Neu. Sehr schön. Von da oben konnten wir dann auch nach Montmarte mit der Sacre Coeur schauen. Natürlich sah man auch den Eiffelturm. Auf dem Champs-Elysées gab es dann jede Menge tolle teure Läden zu sehen u.a. die Showrooms von Peugeot und Mercedes. Als wir nach 2,2 km am Place Concorde ankamen, waren wir ganz schön fußlahm, aber es half nichts, weiter! Abends versuchten wir noch in die Welt der Pariser Mode einzutauchen und begaben uns ins Shoppingcenter Les Halles, leider war das eher enttäuschend. Also noch ein Salat bei Quick und dann ab ins Hôtel. Hier angekommen gab es ein Geschenk des Himmels - ein Zweitbettzimmer zum Preis eines 4Bettzimmers :) Wir hatten also unsere Ruhe, die eigene Dusche und ein tolles Bett :) Donnerstagmorgen erreichten dann auch die anderen Paris und wir zogen in das Hôtel 4 Straßen weiter um. Bei weitem nicht so schön wie das 1. aber dennoch sauber und ordentlich. Gegen 13 Uhr gab es dann eine Stadtführung durch Paris, viel gesehen, viel gehört, super :) Anschließend besuchten wir noch die Orangerie mit Monets Seerosen, die Bilder sind soooo groß, die wirken auf den Fotos fast besser als in Originalgröße. Auf dem Rückweg zum Hôtel besuchten wir noch den Jardin Luxembourg und das Pantheon. Abends ging es dann auf eine Bootstour durch das nächtliche Paris mit blinkendem Eiffelturm zu jeder vollen Stunde, es war sehr schön, aber es war noch viel kälter. Freitag liefen wir zum Hôtel des Invalides wo auch Napoleon begraben ist und von da aus weiter zur Freiheitsstatur. Man braucht also nicht bis Amerika fliegen ;) Anschließend zum Eiffelturm. Diesmal ging es auf den Eiffelturm. Leider war das Wetter leicht verregnet und die Sicht daher auch nicht so toll. Jedenfalls gönnten wir uns für weitere 3,50 € die Auffahrt nach gaaaanz oben. 324m WOW nach unten schauen machte weiche Knie. Der Rückweg gestaltete sich etwas umständlich, da die Metrostationen viel weiter auseinander sind als in Lyon, also sprangen wir in den Bus und fuhren 17 Stationen. Nach dem Abendessen gings dann in den Louvre zu Mona Lisa und Co. Einfach riesig. Seltsam fand ich, dass direkt unter dem Louvre ein kleine Shoppingcenter ist, wer kauft bitte Sachen wenn er in den Louvre will? Jedenfalls begannen wir einen kleinen Teil der 35 000 Ausstellungsstücke zu betrachten. Sehr imposant. Samstagmorgen starteten wir dann nach Montmarte, wo der Film "Amelie" gedreht wurde. Wir sahen natürlich Moulin Rouge, Sacre Coeur und die Wohnungen von Van Gogh und Picaso. Anschließend ging es in die Oper oder auch das Palais Garnier genannt. Das Phantom der Oper haben wir leider nicht getroffen, dafür war die Architektur und Raumgestaltung des Palais der reinste Prunk. Wenn man bedenkt, dass das meiste nur zum Anschauen gebaut wurde, ist der Bau einfach überdimensioniert. Nach dem Besuch in der Oper mit ausführlichem Rundgang waren wir so fußlahm, dass wir erstmal 2 Stunden geschlafen haben. Nach dem Abendbrot gings nochmal Richtung Eiffelturm los. Bei voller Beleuchtung und Bling Bling am Abend auch sehr schön. Dann liefen wir auch nochmal zum Arc de Triomphe um nochmals 284 Stufen aufzusteigen. Wieder eine sehr schöne Aussicht, aber Lyon ist nachts schöner beleuchtet. Gegen 1 Uhr waren wir dann im Bett. Sonntag konnten wir dann etwas ausschlafen. Unser Programm war dann noch Aufstieg Notre Dame, Besuche St. Chapelle und Conciergerie. Außerdem waren wir noch auf einem Tiermarkt mit Vögeln, Hamstern und anderen Kleintieren. Den Rest der Zeit bis zur Zugabfahrt (20.24Uhr) haben wir größtenteils sitzend verbracht bzw. noch ein bisschen geshoppt und sogar noch was gefunden ;)
So jetzt muss ich mal aufhören mit Schreiben, liest ja sonst keiner wenn das so viel ist ;) und ich muss noch einige Gruppentreffen vorbereiten. Die Woche wird hart, nächste gibts noch 2 Exams und dann gehts schon fast nach Barcelona :D :D :D Bis dann

Sonntag, 4. Oktober 2009

Franchmööööööng ööööööh ;)

Bonjour Freunde der Sonne,
nach 2 Wochen nun mal wieder ein Lebenszeichen meinerseits. Bei dem letzten Post hatte ich ganz vergessen, dass wir vor den WEI 09 noch in Beaujolais zur Weinprobe waren - ei war das guuut :) Bilder findet ihr im Webalbum. Das letzte Wochenende haben wir in Vienne verbracht, nur 20 Minuten mit dem Zug von hier entfernt. Da war ein riesiger Klamottenmarkt, es gab aber auch jede Menge Obst und Gemüse. Die Stadt an sich würde ich als typische Kleinstadt bezeichnen, allerdings mit einem riesigen Amphitheater (größer als Lyon) und einem wunderschönen Ausblick. Das Panoramabild dazu findet ihr auch im Webalbum. Nachdem ich dann Montagmorgen wieder 2 Stunden Extreme Putzing gemacht habe und es gegen 14 Uhr leider wieder aussah wie immer, habe ich mich mit meiner Cross Cultural Management Gruppe getroffen um unsere Gruppenarbeit voran zu bringen. Dienstagabend erreichte Fabian nach kurzem Zwischenstopp beim Zoll auch Lyon. Sein erster Eindruck von der Stadt war nicht grad der beste :) Nach ausgiebigem Flammkuchenessen sind wir abends noch durch Vieux Lyon gelaufen. Mittwoch gabs dann nochmal die komplette Stadtführung und abends das International Dinner in der Uni. Boah wie viel tolle Gerichte gibt es auf der Welt und warum passt nur so wenig in einen Magen??? Anschließend haben wir uns wieder an die Rhône gesetzt, dieses Mal aber an das andere Ufer um die Skater und Biker zu beobachten. Einfach krass was die drauf haben, muss man gesehen haben. Donnerstag hatte ich relativ lange Uni, daher konnten wir erst gegen 17 Uhr Richtung Part-Dieu aufbrechen. Fabian hat sich für die kommenden Jahre mit Jeanshosen eingedeckt, da der Trend klar zur Karotte geht und er das nicht tragen will, verständlich. Ich habe immerhin einen warmen Pullover gefunden :) Abends waren wir dann lecker Plat du jour im Vieux Lyon essen. Freitagnachmittag haben wir den Parc Tete D'Or besucht, herlich grün, herlich groß, einfach schön. Leider waren die Gewächshäuser schon geschlossen und auch die meisten Zootiere waren schon weg. Auf dem Rückweg trafen wir am Bellecour Franky, der da auf die andern wartete, also schlossen wir uns an und zogen wieder Richtung Rhône. Anschließend gings in nen Pub nach Vieux Lyon, war auch sehr schön wobei Guiness glaube nicht ganz so meins ist. Auf dem Rückweg bemerkte ich dann, dass meine Schuhe (erst 4 Wochen alt) auseinander fielen, Stadium: unklebbar. Gegen 23 Uhr dann mal wieder WG geputzt... Samstag schliefen wir erstmal schön aus und liefen wieder Richtung Park, allerdings mit dem Zwischenziel vllt. ein paar neue Schuhe zu bekommen. Das stellte sich als unmöglich heraus, da die Schuhe hier kleiner ausfallen als in Deutschland und es keine Damenschuhe größer als 41 gibt. Im Park war es wieder herlich, die Sonne schien - wir hatten die ganze Woche kurze Hosen an, falls ich das noch nicht erwähnt habe - und es waren viele Menschen unterwegs. Die Gewächshäuser waren sehr schön, viele Pflanzen, viele Blüten und ein leerer Akku im Fotoapparat :( Gegen 16 Uhr traten wir den Rückmarsch an und waren 17 Uhr in der Wohnung. Völlig k.o. Ich hab dann bis halb 8 geschlafen und danach konnten wir uns nicht mehr aufraffen noch ein Abendprogramm zu besuchen. Grad eben habe ich Fab zum Bus gebracht und nun gibts nen ganzen Stapel zu lesen und zu lernen... Mittwoch sollen nochmal 28°C werden :) :) :)

Sonntag, 20. September 2009

…et boom c’est le choc

Die Woche verlief ganz gut, die erste Erkältungswelle rollte nach Regen und 3 Tagen mit kaltem Wetter unaufhaltsam über uns. Mittlerweile bin ich wieder fit. Donnerstag den ganzen Tag im „Batcave“ verbracht, architektonisch ein kleines Wunderwerk aber psychisch die absolute Härte. Den ganzen Tag im Halbdunkeln bei künstlichem Licht mit dunkelblauer Schrift auf lila Folien…die Vorlesungen an sich waren aber in Ordnung. Donnerstag Nachmittag war ich mit Sina nochmal Shoppen, weil der Buschfunk verkündete, dass man seine Sachen nach dem WEI (week-end integration) wegwerfen könne. Freitagvormittag dann hauptsächlich mit Sachenpacken und Aufräumen verbracht. 13.30 Uhr sollte es ursprünglich zum WEI gehen, allerdings hatte Raph eine Liste per Mail bekomme, wer wann in welchem der 12 Busse sitzen soll. Leider waren wir alle über verschiedene Busse verteilt, meiner einer hatte Glück und konnte in den IBP-Bus, was sich später als Geschenk des Himmels herausstellte. Wir fuhren also gegen 15.30 los in Richtung Unbekannt. Das Wetter in Lyon war dato wieder warm und sonnig und so freuten wir uns auf ein erlebnisreiches Wochenende hoffentlich am Meer. Während der Fahrt schlug dann das Wetter um, geschätzte 10m³ Wasser pro 1cm². Aquaplaning vom feinsten. Die meisten Autos standen an den Mautstellen und Rastplätzen um den großen Regen abzuwarten oder fuhren langsam mit Warnblinkanlage weiter. Die Busfahrer ignorierten die nasse Fahrbahn scheinbar komplett und düsten an den Autos vorbei. Blitze und Donner gaben sich ca. 2 Stunden ein schönes Duett, gegen 22 Uhr waren wir endlich in Grasse. Die Stadt des Parfums. Ich schaffte es einigermaßen trocken in das Theater alias die Partyhöhle zu kommen. Hier konnte man erstmal HotDogs essen und Weintrinken. Ca. eine Stunde später kamen Katrin und Sina an, es regnete wieder ohne Ende. Die beiden waren sichtlich nervlich fertig, denn sie saßen in einem Bus hauptsächlich mit Studenten aus dem 1. und 2. Jahr. Also 17-19 Jahre alt. Diese waren nach 7 Stunden Party im Bus (zu viel Alkohol, Techno, Megaphone zum Anbrüllen im Bus und jede Menge nackte Haut) gut angeheitert um gleich in ein Partywochenende zu starten. Sina und Katrin hingegen waren einfach nur fertig und schockiert von Frankreichs zukünftiger Elite. Nachdem wir eine Weile gewartet hatten, in der Hoffnung der Regen hört auf, starteten wir in Richtung Bungalow. Bis der gefunden war, waren wir dann unfreiwillig geduscht und zwar mit Sachen. Der Bungalow an sich war in Ordnung, er bot Platz für 4 Leute in 2 Räumen und hatte ein kleines „Bad“. Also bezogen wir schnell unsere Betten und machten uns dann fertig für die Mottoparty „P“ – Katrin= Paris (die Stadt), Britta= Pink Panther, Sina= „Pas d’idee“ und ich als Pirat :-) Ausnahmsweise lief auch mal was anderes als Techno :-):-):-). Samstagmorgen verbrachten wir mit Schlafen und Brunchen. Letzteres war ausgesprochen reichhaltig und sehr lecker, fast wie im Hotel. Die angenehme Atmosphäre wurde lediglich durch Gegröle der französischen Stundenten etwas vernichtet. Anschließend spazierten wir durch die Clubanlage auf der Suche nach dem Pool, denn es hatte aufgehört zu regnen und war warm. Nach einer knappen Stunde fanden wir den Pool direkt neben dem Eingang -.- und stellten fest, dass die ganze Anlage sehr dem Ferienpark in "Dirty Dancing" ähnelte. Nach einem Mittagsschläfchen spielten wir Minigolf und gegen 17 Uhr ging es zur Schaumparty – der Oberhammer – super viel Spaß gehabt und endlich das Gefühl, dass am Abend mal alle sauber sind und nicht mehr vor sich hinmüffeln :-) unterbrochen wurde das Idyll nur wieder von unserem nackigen Freund, den wir schon von der anderen Feier kannten. Anschließend sprangen wir in den Pool –WOW :-) kalt aber geil^^. Gegen 19 Uhr kam dann das Hungergefühl wieder, leider mussten wir bis 20 Uhr warten, was an sich nicht schlimm war, allerdings feierten die Leute aus dem 5. Jahr ihren bevorstehenden Abschluss wie unser einer den letzten Schultag, d.h. es wurde Deo gesprüht (bei den Preisen!!!), Cidre verspritzt (das gute Zeug) und jede Menge Lärm mit Megaphonen gemacht. Das Abendbrot war an sich stilvoll angedacht mit Platzdeckchen, Vorspeise und Weingläsern, aber die Freunde der Sonne fielen ein wie ein Haufen Heuschrecken grölten, brüllten, fraßen (sorry, aber essen kann man es nicht nennen) und gingen nach einer Stunde wieder. Das Personal war auch sichtlich gestresst und genervt. Abends wieder Party, leider diesmal sehr technolastig. Sonntagmorgen auch wieder Brunch, Bungalow putzen, Sachen packen und warten und auschecken und warten. Warten bis 15 Uhr. Nackige Zwischenfälle gabs natürlich auch wieder, ich glaub die finden sich dann besonders toll. Obwohl die Franzosen schon Freitag und Sonntag trotz reichlicher Freigetränke ordentlich eigene alkoholische Getränke verzehrt hatten, verfügten sie heute Mittag immer noch über Flüssignahrung in rauen Mengen. Sina, Katrin und Britta war es leider nicht gelungen in einen ruhigeren Bus zu wechseln, also hatten sie heute nochmals 7 Stunden Party im Bus. Mädels ihr tut mir echt leid. Als ich 22 Uhr zu hause an kam, fand wie befürchtet die Aftershowparty statt. Ich hoffe sie hat bald ein Ende…

Fazit: Super Wochenende, vllt. etwas weit weg, für das Wetter kann keiner was, ja wir sind von der deutschen Organisation verwöhnt und ich habe keine Ahnung wie die Jungs nach 3 Tagen rumgrölen immer noch ihre Stimme haben…


Montag, 14. September 2009

Vieux Lyon

Nachdem der Samstagabend sich wieder bis morgen 2 Uhr hinzog, weil meine netten Mitbewohner und deren Freunde sich noch ewig amüsierten, habe ich Sonntag bis 11 geschlafen, dann ein bisschen mit Fab telefoniert und anschließend 1,5 Stunden (!!!) abgewaschen. Gegen 2 tauchten Sina und Frauke zum Mittagessen auf (Nudeln+Tomatensoße). Gegen 16 Uhr erkundeten wir die Altstadt mit Töpfermarkt, lustigen Jazzmusikern und einem leckeren Eclaire :)) Anschließend wagten wir den Aufstieg zur Basilika, der durchaus schweißtreibende Marsch wurde aber mit einer super Aussicht belohnt (siehe oben neues Titelbild). Die Basilika an sich auch super geil, eine riesige Unterkirche (vergleichbar mit der Kirche in Holzweißig) und einer Kathedrale mit Gold bis in den letzten Winkel unter der Decke. Als wir gegen 17 Uhr da waren, war gerade Gottesdienst und wir kamen in den Genuss der atemberaubenden Akkustik der Basilika. Anschließend ging es weiter zu den Amphitheatern. Das größere bot und bietet immer noch Platz für 10 000 Römer und anderes Volk :), in dem kleineren finden 3000 Personen Platz. Frauke und Franky konnten die Rampensau in sich nicht unterdrücken und machten ein paar Handstand und Räder auf der Bühne des großen Amphitheaters. Bilder findet ihr im Webalbum. Den Rückweg traten wir mit der Bergbahn an, herlich so ein Monatsticket :) In der Stadt angekommen, kam der kleine Hunger auf eine große Pizza, leider fanden wir kein studentenfreundliches Restaurant, also kehrten wir im Gasthof zur goldenen Möwe ein und gönnten uns einen Salat, den wir ursprünglich in der "Kneipe" essen wollten, aber diese war zum französischen Filmstudio umfunktioniert. Also alle rein in meine kleine Butze, essen und den Dreharbeiten zu schauen.
 Den heutigen Vormittag habe ich damit verbracht, mich weiter durch den Annual Report von Google zu kämpfen... in ner knappen Stunde gehts zur 2. Vorlesung, allerdings hab ich die Präsentation schon gefunden, wird also auch recht locker. Anschließend wollen wir uns wieder in die Massen bei Carrefour stürzen um noch einige Sachen fürs Intergration Weekend zu bekommen.
A+

Samstag, 12. September 2009

Ei ei ei Nackidei...

Bonjour,
Freitag gabs also die 1. Vorlesung in Financial Analysis. Wir hatten den Eindruck die gute Frau müsste eigentlich 80 Jahre sein, nachdem sie ihren ganzen Lebenslauf runtergerattert hat. Sie fing auch ganz locker lässig an und entließ uns nach einer Stunde ins Wochenende mit dem Auftrag doch bitte die ersten 20 Seiten der Annual Reports von Google und Microsoft zu lesen. Merci krokant!!! Nachdem ich die ersten 5 Seiten geschafft hatte und jetzt endlich alle Produkte von Google kenne, habe ich erstmal einen kurzen Abstecher zum Bäcker gemacht. Sieht doch lecker aus, oder?
Vorher hatte ich noch unsere Ergebnisse von der Altstadtralley im Büro abgeliefert, unser hoffentlich Siegervideo findet ihr auch bei den andern Bildern, leider wurde das stark komprimiert.
Abends kamen Sina und Frauke vorbei und gegen halb 10 gings dann Richtung Club. Wieder am Popo der Stadt und "erfreulicherweise" streikte die Tram, also fein à pied. 11 Uhr da. Der Club war auch wieder ganz cool, 5 € Eintritt und 1 Freibier. Leider die Musik ganz übel und die Luft jammi...der Cocktail du moment war aber sehr gut und so blieben wir doch bis 1Uhr. Es gab 2 "Zwischenfälle" zum einen meinte ein Knabe er müsse sein bestes Stück mal allen die unten Tanzen schön zeigen, selbigen trafen wir später wieder und er meintes gut mit uns und holte nochmal alles raus *würg* Als wir dann zurück laufen wollten und Richtung Ausgang gingen kam uns ein anderer Knabe splitternackt entgegen gesprungen *waaaaaah*. Ich weiß noch nicht ob ich mich mit dieser Art der Party anfreunden kann und will. Liefen dann also gegen 1 Uhr am Club los, als die Straßen aber dunkler wurden und die Mädels mit kurzen Röcken und Stiefeln sich häuften, stiegen wir dann doch ins Taxi. Gegen 2 Uhr also hier gewesen und noch bis halb 4 gequatscht. Der heutige Vormittag war gefüllt mit Schlafen, Essen, Annual Report lesen, Schlafen. Gegen 17 Uhr gabs dann Mittagessen im Gasthof zur goldenen Möwe *jammi* anschließend sind wir noch 2 Stunden durch die Stadt gelaufen. Wieder sehr schöne Ecken entdeckt, einfach schön hier auch wenn jetzt grad Regenwolken aufzogen...
Bonne soirée